Community

Unternehmen verwenden nach wie vor echte Daten für Software-Tests

Ismaning, 12. November 2009 – Eine neue Datenpanne zeigt, dass Unternehmen offenbar weiterhin für Software-Tests Originaldaten, beispielsweise Kunden-, Mitarbeiter- oder Kreditkartendaten verwenden. Dadurch wird dem Missbrauch von vertraulichen Daten Vorschub geleistet.

Eine heute bekannt gewordene Datenpanne (http://www1.ndr.de/wirtschaft/awd126.html)  bei einem renommierten Finanzdienstleister zeigt, dass in der Softwareentwicklung offenbar nach wie vor "echte" Daten von Kunden, Mitarbeitern usw. eingesetzt werden. Obwohl es einen klaren Verstoß gegen Datenschutzrichtlinien darstellt und die so verwendeten Daten einer erheblichen Gefährdung aussetzt, verzichten Entwickler immer wieder darauf, die für Software-Tests verwendeten Daten mit den entsprechenden Werkzeugen zu maskieren. 

Micro Focus, der führende Anbieter für Modernisierung, Test und Management von Enterprise-Applikationen, hat erst vor wenigen Wochen eine Umfrage unter 1.350 Softwareentwicklern und ‑tes­tern vorgestellt, in der sich gezeigt hat, dass 70 Prozent der Befragten für die Entwicklung und das Testen von Software keine maskierten Daten verwenden, sondern Original-Daten.

"Vielen Unternehmen scheint die Brisanz einer Verwendung von echten Daten für Software-Tests noch nicht klar zu sein", sagt Rainer Downar, Country Manager Central Europe von Micro Focus. "Dabei ist es ein Leichtes, mittels der im Markt verfügbaren Werkzeuge für Datenmaskierung völlig sichere Testdaten zu erhalten. Diese Werkzeuge verwenden statistische Methoden, um Test-Daten zu generieren, die in ihrer Struktur den Originaldaten entsprechen, ohne dass irgendwelche Rückschlüsse auf die echten Daten möglich sind."

Diese Presseinformation ist ab sofort im Internet abrufbar unter www.pr-com.de  

Mit den innovativen Lösungen von Micro Focus können Unternehmen den Wert von vorhandenen Enterprise-Anwendungen steigern. Micro Focus Enterprise Application Modernization Software erlaubt es, diese Appl­ikationen mit modernen Technologien und Architekturen wie Java, Linux, .NET oder SOA zu verbinden. Enterprise-Anwendungen lassen sich so mit weniger Risiko und geringeren Kosten betreiben. Auf dieser Basis können Unternehmen mit ihren bestehenden Appl­ikationen schneller auf Verän­derungen von Geschäftsprozessen oder Märkten reagieren. Micro Focus wird im Index der FTSE 250 geführt. Das Unternehmen beschäftigt heute weltweit mehr als 1.500 Mitarbeiter. Der Hauptsitz ist in Newbury, Groß­britannien; Niederlassungen bestehen unter anderem in Dortmund, Frankfurt und Ismaning bei München. Weitere Informationen unter www.microfocus.com/de.

Weitere Informationen:

Markus Schaupp

Petra Lauterbach

PR-COM GmbH

Micro Focus GmbH

Nußbaumstraße 12

Carl-Zeiss-Ring 5

80336 München

85737 Ismaning

Tel. 089-59997-804

Tel. 089-42094-359

Fax 089-59997-999

Fax 089- 42094-444

markus.schaupp@pr-com.de

petra.lauterbach@microfocus.com