Micro Focus
Apartments.com

Apartments.com
Anwenderbericht

Apartments.com bietet Mietern eine der umfangreichsten Datenbanken mit Millionen Wohnungen in den USA. Durch die Integration der relevantesten Produkte für die Ansprache von Mietern (einschließlich einer personalisierten Suche, Besichtigungsvideos, Livechat, einer mobilen Website und Apps für iPhone und Android-Geräte) bietet Apartments.com den Benutzern ein hervorragendes Multimedia-Erlebnis und ermöglicht es ihnen, einfach von jedem Computer oder mobilen Gerät aus auf die Einträge zuzugreifen.

„In unserem Geschäft können wir es uns nicht leisten, Projekte für neue Funktionen durchzuführen, die 18 Monate dauern. In der Online-Welt ist das eine Ewigkeit. Wir waren sehr gut darin, neue Produkte zu erstellen, aber wir mussten uns bei der Verwaltung der Freigabe dieser Produkte verbessern.“

MATT STRATTON
Director im Bereich „Technology Operations“
Apartments.com

Auf einen Blick

Branche

Immobilien

Standort

USA

Ergebnisse

  • Bereitstellung der ultimativen Kaufen-versus- Erstellen-Begründung für ITSM
  • Lieferung automatisierter Bereitstellungen
  • Vordefinierte Workflows, die einfach konfigurierbar sind

Überblick

Apartments.com ist nicht nur eine Hilfe für Mieter im ganzen Land, sondern auch ein führendes Werbeziel für professionelle Hausverwaltungsgesellschaften, private Vermieter und klassifizierte Einträge. Apartments.com ist ein Geschäftsbereich der in Chicago ansässigen Classified Ventures, LLC. Das Netzwerk von Miet-Websites von Apartments.com umfasst außerdem Apartment Home Living und Rental Homes Plus. Weitere Geschäftsbereiche von Classified Ventures sind Cars. com und HomeGain.com. Classified Ventures, LLC ist ein strategisches Joint-Venture, das sich im Besitz von fünf großen Medienpartnern befindet: A. H. Belo Corp. (NYSE: AHC), Gannett Company Inc. (NYSE: GCI), The McClatchy Company (NYSE: MNI), Tribune Company und The Washington Post Company (NYSE: WPO).

Herausforderung

Mit mehr als sechs Millionen Website-Besuchern pro Monat ist Apartments.com der führende Anbieter für die Online-Suche nach Mietwohnungen. Um diesen Wettbewerbsvorteil zu wahren, muss sich das Unternehmen darauf verlassen können, dass sein Technologieteam schnell neue Funktionen und Services entwickelt und auf den Markt bringt. Dem Team wurde rasch bewusst, dass es flexible Methoden benötigen würde, um diese Geschäftsanforderungen erfüllen zu können.

Das Technologieteam ist in verschiedene Gruppen unterteilt, die die Website für die Kunden (das Vorzeigeprodukt) bzw. das Data Warehouse, die Kundentools und die Marketing- und Branding-Produktlinien unterstützen. Jede Gruppe arbeitet normalerweise in zweiwöchigen Sprints und hat seine eigenen Versions- und Bereitstellungspläne.

„In unserem Geschäft können wir es uns nicht leisten, Projekte für neue Funktionen durchzuführen, die 18 Monate dauern. In der Online-Welt ist das eine Ewigkeit“, erklärte Matt Stratton, Director des Bereichs „Technology Operations“ bei Apartments.com. „Ein Beispiel: Die Suchmaschinenoptimierung (SEO) und unsere Platzierungen in Suchmaschinen sind ausschlaggebend für unser Geschäft. Da sich die Algorithmen der Suchmaschinen extrem schnell verändern, bedeutet dies, dass wir die Forderungen unserer SEO-Analysten nach Änderungen der Website sofort umsetzen können müssen, um mehr organischen Traffic zu erhalten“, führte er weiter aus.

Während die automatisierte Bereitstellung von neuen Funktionen und Services eine willkommene Hilfe war, als Unternehmen in der Entwicklung noch die Wasserfall-Methode anwendeten, stellte Apartments. com fest, dass diese Funktion in einer flexiblen Entwicklungsumgebung absolut essenziell war. „Wie kann man mit zweiwöchigen Sprints arbeiten und dann für die Bereitstellung einer Anwendung oder neuen Funktion drei Tage brauchen? Wir waren sehr gut darin, neue Produkte zu erstellen, aber wir mussten unser Releasemanagement für diese Produkte verbessern. Wenn sie niemand verwenden kann, hat das Geschäft überhaupt nichts davon“, so Stratton.

In der Vergangenheit wurden alle Anwendungsbereitstellungen (einschließlich derjenigen in den Qualitätssicherungsumgebungen (QS)) vom Betriebsteam verwaltet, da dies die einzige Möglichkeit war, sicherzustellen, dass dieselbe Anwendung, die in die QS überging, auch für die Produktion freigegeben würde. Das Entwicklungsteam stellte dabei dem Betriebsteam die gesamte Dokumentation bereit, die für die Freigabe der Anwendung erforderlich war. Es konnte jedoch passieren, dass das Entwicklungs- oder das Betriebsteam versehentlich einen Schritt übersprang – was dem Unternehmen Extrakosten verursachte. Aus diesem Grund suchte das Unternehmen nach einer Lösung zur Erleichterung einer einheitlichen und automatisierten umgebungsübergreifenden Bereitstellung.

Lösung

Zu Beginn spielte das Team mit dem Gedanken, selbst eine Bereitstellungslösung zu erstellen. Es wertete die Verwendung von Team Foundation Build aus und überlegte, eigene Skripte zu schreiben. Dem Team wurde jedoch schnell bewusst, dass es sich auf sein primäres Geschäftsziel – das Entwickeln einer einzigartigen und benutzerfreundlichen Website für Wohnungssuchende – konzentrieren und die Entwicklung der Freigabeautomatisierungslösung auslagern sollte. Das Team von Apartments.com zog dann eine auf Microsoft basierende Lösung in Betracht, bei der MSI-Pakete erzeugt und von den Entwicklern Installationsprogramme erstellt werden würden. Es wurden auch andere Produkte bewertet, mit denen Dateien zwischen Umgebungen verschoben werden konnten. Diese Lösungen waren jedoch nicht dazu in der Lage, die Unterschiede zwischen den Umgebungen zu berücksichtigen.

„Nach Rücksprache mit Gartner Research wurde uns bewusst, dass Serena (jetzt Teil von Micro Focus) als führendes Produkt im Releasemanagement-Bereich galt“, erklärte Stratton. Daraufhin startete Apartments.com einen Machbarkeitsnachweis mit der Releasemanagementlösung. Es stellte sich heraus, dass es sich zwar um ein Tool handelte, in das man sich einarbeiten musste, mit dem das Team aber wie gewünscht kleine Änderungen schnell veröffentlichen konnte. Es unterstützte die Erstellung von standardisierten, automatisierten und bedeutend einfacheren Prozessen, die der Art und Weise entsprachen, wie man Freigaben verwalten wollte.

„Durch die Automatisierung der Bereitstellungen konnten wir sicherstellen, dass Anwendungen nur über das Bereitstellungstool in eine QS-Umgebung gelangen konnten. So wird gewährleistet, dass sich eine Anwendung immer genau gleich verhält: sowohl in einer QS- als auch in einer Produktionsumgebung. Die einzigen Unterschiede sind das Ziel und die Parameter der Umgebung. Wir erhalten jetzt garantiert schnelle und konsistente Bereitstellungen, ohne dass sich die Teammitglieder für eine erfolgreiche Freigabe noch um diesen zusätzlichen Schritt kümmern müssen“, so Stratton.

Gleichzeitig wertete das Team verschiedene IT Servicemanagementlösungen (ITSM) aus. „Die meisten herkömmlichen ITSM-Angebote, die wir ausgewertet haben, konzentrieren sich auf den Service-Desk und den Endbenutzer-Support und gehen nur unzureichend auf die Anforderungen von Unternehmen ein, die mit den Anwendungen ihr Geld verdienen“, erklärte Stratton. Auch Microsoft System Center Service Manager wurde in Betracht gezogen, doch es stellte sich heraus, dass beträchtliche Implementierungskosten anfallen würden, bis das Produkt so funktionieren würde, wie man es wollte. Service Manager hingegen wurde mit vordefinierten Workflows geliefert, die einfach an die vorhandenen Anforderungen angepasst werden konnten. „Service Manager bot uns die ultimative Kaufen-versus- Erstellen-Begründung für ITSM.

Die Anbindung an die Freigabeautomatisierung war ein Vorteil. Die Kombination sorgte für das perfekte Orchestrierungsangebot“, erläuterte Stratton. Durch den Übergang von der Wasserfall-Methode bei der Entwicklung und Freigabe von Services hin zu einer flexiblen Methode konnte Apartments.com tief durchatmen und noch einmal bewerten, wie man mit Service-Anforderungen und anderen Aspekten des ITSM umging. Bisher hatte das Unternehmen für die Fehlernachverfolgung mit TeamTrack, dem Vorgänger der Prozessmanagementplattform, auf der Micro Focus Service Manager basiert, gearbeitet. Im Laufe der Jahre hatte man jedoch beispielsweise auch das Vorfallsmanagement behelfsmäßig in diese Fehlerverfolgungsimplementierung integriert. Die Umwandlungsinitiative bot dem Unternehmen die Möglichkeit, sich den Umgang mit Anforderungen, die unvermeidlich zur Freigabe neuer oder aktualisierter Anwendungen, Funktionen oder Services führen, noch einmal vor Augen zu führen.

Ergebnisse

Apartments.com konnte Micro Focus Service Request Manager in gerade einmal sechs Wochen implementieren und das Vorfallsmanagement, das Service-Anforderungsmanagement und die Freigabeautomatisierung live schalten. In der ersten Implementierung von Service Request Manager stehen den Benutzern 15 Services zur Verfügung. Anders als in einem herkömmlichen Service-Desk, bei dem zu den typischen Services die Abwicklung von Anforderungen eines neuen Telefons oder Druckers für einen Mitarbeiter gehören, dient das Anforderungs-Center von Apartments.com dem Rest des Unternehmens als Portal für seine Technologien und Produkte. Die Liste der Standardservices umfasst hauptsächlich häufige Anforderungen von den Kundenservice-, Vertriebs- und Entwicklungsteams, z. B. Anforderungen zur Aufnahme eines neuen Partners oder Kunden, zur Einrichtung eines neuen Feeds für einen Partner, zur Durchführung von Änderungen an einer Anzeige oder Anwendung, zum Verleihen von Zugriffsrechten auf bestimmte Anwendungen oder Umgebungen an die Entwickler oder zur Entwicklung eines neues Produkts oder Services. „Nun, da es mit Service Request Manager nur eine einzige Erfassungsstelle für alle Anforderungen gibt, läuft alles viel effizienter ab. Das Technology Services-Team agiert als „Dämpfung“ zwischen den flexiblen Entwicklungsteams und dem Betrieb. Es sichtet die Anforderungen, führt eine Rosetta-Stone-Übersetzung dieser Anforderungen durch und leitet sie zusammen mit den erforderlichen Informationen an das richtige Entwicklungsteam weiter, damit sie sofort bearbeitet werden“, erklärte Stratton. „Das Feedback war bisher extrem positiv. Die Kundenservice- und Vertriebsteams finden den neuen Service Request Manager extrem benutzerfreundlich“, fügte er hinzu.

„In diesem Jahr werden wir alle Arbeiten abschließen, die für die Optimierung des Anforderung-bis-Freigabe-Prozesses erforderlich waren. Wir beginnen mit den beiden Stützpfeilern – dem Anforderungs- und Vorfallsmanagement und der Freigabeautomatisierung – und arbeiten uns dann weiter voran. Zwischen der Freigabe und der Bereitstellung gibt es einen eindeutigen Unterschied. Wir möchten im Releasemanagement einen Reifegrad erreichen, bei dem die flexiblen Entwicklungsteams für die Releases und alle Schritte, die zur Bereitstellung führen, verantwortlich sind. Anschließend übernehmen die Produktions-Betriebsteams“, so Stratton. Apartments.com sieht die Prozessmanagementplattform, auf der diese Lösungen basieren, als einen „Prozessorchestrierungsbus“, der bei der Verwaltung des gesamten Anforderung-bis-Freigabe-Prozesses hilft.

In der nächsten Phase geht das Apartments.com-Team das Änderungs- und Konfigurationsmanagement detaillierter an. „Die Freigabeautomatisierung muss bei den Entwicklungs- und Operations-Teams Priorität haben. Es hat sich bewährt, Ziele für die Automatisierung einer bestimmten Anzahl an Bereitstellungsteilen pro Quartal festzulegen. Strategisch macht dies das Leben für jeden Einzelnen einfacher, aber man benötigt zunächst einen begnadeten Redner, der die Teams dazu bringt, sich hierauf einzulassen. Achten Sie darauf, Kontrollpunkte einzubauen, um eine kontinuierliche Verbesserung sicherzustellen. Gute Kennzahlen sind unter anderem diejenigen, mit denen eine Verringerung der Bereitstellungszeit verfolgt und die Effektivität gemessen werden kann, zum Beispiel die Anzahl an Versuchen, die erforderlich sind, um eine Anwendung oder einen Service erfolgreich freizugeben,“ schloss Stratton.