Micro Focus
Brown Brothers Harriman & Co. (BBH)

Brown Brothers Harriman & Co. (BBH)
Anwenderbericht

Renommierte Bank wechselt für eine noch schnellere Entwicklung von PVCS zu Dimensions CM.

Auf einen Blick

Branche

Finanzdienstleister

Standort

USA

Ergebnisse

  • Bereitstellung verschiedener Benutzeroberflächen für verschiedene Benutzer
  • Bereitstellung von Integrationen in beliebte IDEs
  • Möglichkeit für die Entwickler, Versionskontroll- und Änderungsmanagementfunktionen direkt über die von ihnen verwendeten Tools zu nutzen

Überblick

Dieser Kunde muss sich ständig anpassen und differenzierte Dienstleistungen und Technologien anbieten, um die Anforderungen seiner Kunden zu erfüllen und gleichzeitig unzählige globale, regionale und lokale Finanzstandards einzuhalten. Mit mehreren hundert, auf der ganzen Welt verteilten Entwicklern, die Hunderte von Anwendungen verwalten, stellte die Versionskontrolle der verteilten Systeme häufig eine extrem herausfordernde Situation dar. Die Entwickler reichten ihre Änderungsanfragen – die in vielen Fällen in Papierform vorlagen – bei der Änderungsmanagementgruppe ein. Eine typische Anfrage bestand aus einer Liste von Client-Server-Anwendungsdateien, in der die Quelle und das Ziel aufgeführt waren. Es war schwierig, Änderungen mehr als einen Revisionsstatus zurückzusetzen, ohne dass ein Backup-System genutzt werden musste. Der Umgang mit Audits und der Statusüberwachung war von manuellen Prozessen geprägt. So war es eine Herausforderung, aufzuzeigen, wer welche Änderung aus welchem Grund durchgeführt hat.

Herausforderung

Da die Bank erkannte, dass sie für die Verwaltung der Softwareversionen einen konsistenten Ansatz benötigte, wurde im Unternehmen Micro Focus PVCS/Version Manager implementiert. Mit PVCS erhielten die Entwickler einen Ort, an dem sie ihren Code speichern, ihre Änderungen überwachen und effektiv Versionen erstellen konnten, die von der Änderungsmanagementgruppe verwendet werden konnten, um die Änderungen sowohl in der Test- als auch der Produktionsumgebung bereitzustellen.

PVCS half dem Unternehmen anfänglich dabei, sein Versionsmanagement zu optimieren. Nach einigen Jahren wurde jedoch deutlich, dass man eine Lösung benötigte, die besser in die Entwicklungsumgebung insgesamt integriert war. Hinzu kam die immer stärkere Verteilung der Entwicklung, die dazu führte, dass das Unternehmen für seine global verstreuten Teammitglieder eine Lösung benötigte, die extrem schnell und reaktionsfreudig war. Zunächst wurde Subversion in Betracht gezogen, doch die Geschwindigkeit und Integrationsfähigkeiten von Micro Focus Dimensions CM passten besser zu den Anforderungen. Hinzu kam, dass das Unternehmen für die Mainframe-Entwicklung bereits mit Micro Focus ChangeMan ZMF arbeitete. Der Einsatz von Dimensions CM würde es einem einzigen Code-Repository für alle Entwicklungsplattformen und -umgebungen einen Schritt näher bringen.

Lösung

Die IT-Abteilung stellte schnell fest, dass die Migration von PVCS auf Dimensions CM aufgrund der Größe und Komplexität des in den ursprünglichen Projekten enthaltenen Verlaufs mittelschwer werden könnte. Das Konvertierungstool selbst war relativ benutzerfreundlich, aber durch die Arbeit mit mehreren binären Revisionen würde die Konvertierung einige Zeit dauern. Auch musste die IT bei der Planung genau den richtigen Zeitpunkt finden, an dem die Entwicklung unterbrochen werden konnte, um einige der Konvertierungen ausführen zu können. Die IT-Führungskräfte verbrachten im Vorfeld ausreichend Zeit damit, alle erforderlichen Informationen zu sammeln, zum Beispiel darüber, welchen Umfang der Verlauf haben sollte oder musste, damit die Entwicklung zu Dimensions wechseln konnte; welche Bereiche gefahrlos stillgelegt werden konnten; und wann der Prozess stattfinden konnte, zum Beispiel außerhalb der Arbeitszeit oder am Wochenende.

Zusätzlich befolgte das Unternehmen die folgenden wichtigen Schritte vor der Migration auf Dimensions CM:

  • Vor jeder Migration stand an erster Stelle eine Absprache zwischen dem Änderungsmanagement und dem entsprechenden Entwicklungsteam.
  • Alle Administratoren nahmen an Schulungen zu Micro Focus teil.
  • Das Unternehmen schulte diejenigen, die von der Konvertierung betroffen waren, eine Woche vor der Konvertierung ihrer Anwendungen.
  • Das Unternehmen nutzte Micro Focus Professional Services, um die Dimensions CM-Umgebung zu entwickeln und an die eigenen Anforderungen anzupassen.

Auch wenn mit Dimensions CM weltweit ein einziges Repository geboten wird, kann der Kunde dank der Flexibilität des Produkts in den einzelnen Teams verschiedene Entwicklungsansätze verfolgen:

  • Unterschiedliche Benutzeroberflächen für unterschiedliche Benutzer: Die meisten Entwickler nutzen hauptsächlich den Dimensions CM Web-Client. Auf den Desktops bestimmter Entwicklergruppen ist jedoch der vollumfängliche Client installiert, damit sie Streaming für die gleichzeitige Entwicklung und Agile-Methoden nutzen können. Dimensions CM bietet darüber hinaus Integrationen in beliebte IDEs (wie IBM Rational Application Developer und Microsoft Visual Studio), damit die Entwickler direkt in den von ihnen verwendeten Tools über Versionsverwaltung und Änderungsmanagementfähigkeiten verfügen.
  • Projekt- versus Produktaufschlüsselung: Aus Administrationssicht möchte die IT lieber eine Entwicklungsgruppe pro Produkt behalten und dann das Produkt für jede Anwendung in mehrere Projekte aufschlüsseln. Der IT ist jedoch bewusst, dass es Fälle gibt, in denen Entwickler mehrere Produkte für eine einzige Entwicklungsgruppe erstellen müssen. So muss beispielsweise der Rational Application Developer-Code von Visual Studio getrennt bleiben.

Ergebnisse

Mit Dimensions CM kann dieser Kunde bereits von beträchtlichen Vorteilen bei der Anwendungsentwicklung profitieren. An allererster Stelle steht die höhere Geschwindigkeit als bei PVCS. Darüber hinaus konnte die IT die Produktivität ihrer Entwicklung noch weiter ausbauen, indem mithilfe der IDE-Plugins verbessert wird, wie die Entwickler die Versionskontrolle verwenden und mit Dimensions Control interagieren.