Micro Focus
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Anwenderbericht

Durch Verbindung einer mobilen Kommunikationslösung und GroupWise konnte das Ministerium leitenden Beamten ortsunabhängig sicheren Smartphone-Zugriff auf geheime Daten gewähren.

„Dies ist die erste sichere Smartphone-Infrastruktur, die alle für den Einsatz in Regierungsstellen vorgeschriebenen Sicherheitstests bestanden hat. Die SiMKo2-Standardlösung gewährt uns Zugriff auf unser GroupWise Collaboration-System und ist ein echter Quantensprung für uns und andere Bundesministerien.“

JÖRG HADAMECK
IT-SICHERHEITSBEAUFTRAGTER
BUNDESMINISTERIUM FÜR WIRTSCHAFTLICHE ZUSAMMENARBEIT UND ENTWICKLUNG (BMZ)

Auf einen Blick

Branche

Behörden

Standort

Deutschland

Ergebnisse

  • Sicherer Smartphone-Zugriff auf E-Mail, Kalender und Verschlusssachen
  • Optimierung der mobilen Kommunikation und Vereinfachung der Terminabstimmung mit Spitzenbeamten
  • Implementierung sämtlicher relevanter Vorgaben des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zur Erzielung von Kommunikationssicherheit

Produkte

Überblick

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat seinen Sitz in Bonn und entwickelt die Richtlinien und Konzepte deutscher Entwicklungspolitik. Das BMZ beschäftigt rund 750 Mitarbeiter, davon etwa 85 mit Sitz im Ausland.

Herausforderung

Viele leitende Beamte des BMZ reisen sehr häufig, beispielsweise um Vorträge bei Konferenzen zu halten oder das Ministerium bei Treffen und Veranstaltungen zu repräsentieren. In der vernetzten Welt von heute ist die Verwaltung persönlicher Daten zu einem wichtigen Aspekt der mobilen Kommunikation geworden. Deshalb brauchen die leitenden Beamten des Ministeriums jederzeit Zugriff auf ihre vollen Terminkalender und müssen in der Lage sein, Termine schnell und direkt abstimmen zu können – ob im eigenen Büro oder unterwegs in Berlin, Brüssel oder an anderen Orten auf der Welt.

In der Vergangenheit bestand jedoch außerhalb des Büros kein Zugriff auf Kalender, E-Mails oder Adressbücher. Gesprächspartner wurden daher stets darum gebeten, Anfragen per E-Mail zu senden, damit die Termine später im Büro geklärt werden konnten, oder die Beamten mussten ihre Assistenten telefonisch bitten, den Terminkalender zu prüfen.

Kurzum: Sowohl die Kommunikation als auch das Informationsmanagement gestalteten sich sehr langwierig.

Lösung

Um seinen Spitzenbeamten auch unterwegs Zugriff auf die zentralen Kommunikations- und Collaboration-Systeme zu ermöglichen, benötigte das BMZ eine Lösung, die den hohen Sicherheits- und Datenschutzanforderungen des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) entspricht.

In Abstimmung mit dem BSI, T-Systems und Novell implementierte das BMZ die von T-Systems entwickelte Lösung „Sichere Mobile Kommunikation“ (SiMKo2), die die Vorgaben des BSI erfüllt.

SiMKo2 ermöglicht einen sicheren Datenaustausch mit mobilen Endgeräten, da sämtliche auf den personalisierten und zertifizierten Endgeräten gespeicherten Daten verschlüsselt werden.

Das BMZ vertraut unserer Technologie schon seit vielen Jahren, denn ein Ministerium mit Mitarbeitern auf der ganzen Welt benötigt eine Collaboration-Lösung, die rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche verfügbar ist. Aus genau diesem Grund entschied sich das Ministerium dafür, GroupWise in zwei Data Centern als gespiegelte Clusterlösung zu implementieren.

Auf den geschäftskritischen Servern des BMZ kommt Open Enterprise Server zum Einsatz. Die Verzeichnis- und Benutzerauthentifizierung erfolgen mithilfe von NetIQ eDirectory und Identity Manager. Und um die Aktualität und Sicherheit aller Desktops zu gewährleisten, setzt das BMZ auf ZENworks Configuration Management.

In Zusammenarbeit mit unseren Consulting Services verknüpfte das BMZ die SiMKo2-Lösung mit seiner GroupWise Collaboration-Software. Nach sorgfältiger Planung und Vorbereitung in zwei Workshops implementierte das Team schließlich Data Synchronizer. Das Collaboration-System des Ministeriums konnte in weniger als 20 Arbeitsstunden an das sichere SiMKo2-Kommunikationssystem angebunden werden. Anschließend wurden die SiMKo2-Geräte 50 hochrangigen Mitarbeitern zugeteilt.

 

Ergebnisse

Die Implementierung von SiMKo2 in Verbindung mit Data Synchronizer und GroupWise ermöglicht es dem BMZ, allen Spitzenbeamten eine vollständige und sichere Lösung für die mobile Verwaltung persönlicher Daten bereitzustellen.

„Dies ist die erste sichere Smartphone-Infrastruktur, die alle für den Einsatz in Regierungsinstitutionen vorgeschriebenen Sicherheitstests bestanden hat“, so Jörg Hadameck, IT-Sicherheitsbeauftragter beim BMZ. „Die SiMKo2-Standardlösung gewährt uns Zugriff auf unser GroupWise Collaboration-System und ist ein echter Quantensprung für uns und andere Bundesministerien.“

Die Mitarbeiter haben nicht nur Zugang zu E-Mails, Kalendern und Notizen, sondern auch zu geheimen Unterlagen. Sämtliche Dokumente, die als Verschlusssache nur für den Dienstgebrauch bestimmt sind (Geheimhaltungsstufe VS-NfD), können auf SiMKo2-Smartphones angezeigt und bearbeitet werden.

„Wir sind sehr zufrieden mit unseren Systemen von Novell (jetzt Teil von Micro Focus)“, erklärt Hadameck. „Die Novell Technologie hat sich über die Jahre als sehr sicher und zuverlässig erwiesen. Genau das brauchen wir, um allen 750 Mitarbeitern des BMZ weltweit geschützte Services und Anwendungen zur Verfügung stellen zu können.“

Dank der neuen Lösung haben die leitenden Beamten des BMZ über ein benutzerfreundliches mobiles Endgerät selbst unterwegs sicheren Zugriff auf wichtige Daten. Auch bei einer Reihe anderer Ministerien wird SiMKo2 eingesetzt; insgesamt lieferte T-Systems 5.000 Endgeräte.

„Derzeit bereiten wir ein Pilotprojekt für SiMKo3 vor, die nächste Generation dieser Lösung für die sichere mobile Kommunikation“, erläutert Hadameck. „Aufgrund unserer positiven Erfahrungen mit SiMKo2 planen wir, unsere Implementierung auszuweiten und bis zu 100 Smartphones an GroupWise anzubinden.“