Micro Focus
SPTS Technologies

SPTS Technologies
Anwenderbericht

SPTS Technologies beseitigt die Komplexität der parallelen Entwicklung, verbessert die Qualität und beschleunigt die Versionsvorbereitung.

„Die Aufgabe, die Zusammenführung von neuen Funktionen oder Patches verzweigungsübergreifend zu verwalten, wurde beträchtlich vereinfacht.“

RICHARD PRESCOTT
Software Development Technical Lead

Auf einen Blick

Branche

Software/Programmierungsservices

Standort

Großbritannien

Ergebnisse

  • Verbesserte Änderungsnachverfolgbarkeit und -sichtbarkeit
  • Geringerer Zeitaufwand und weniger Kosten für die täglichen Entwicklungsaktivitäten
  • Reduzierte Versionsvorbereitungszeit und verbesserte Softwarequalität

Überblick

SPTS entwickelt und pflegt eine Suite komplexer Softwarelösungen für eine zentrale, PC-basierte Windows-Architektur, die über mehrere Controller mit ihren Produkten kommuniziert.

Richard Prescott, technischer Leiter der Softwareentwicklung, nutzte PVCS bereits seit vielen Jahren. Er erkannte bereits Mitte der 2000er, dass für eine umfassende Verbesserung der Effizienz der Entwicklungsaktivitäten ein Problem- und Fehlermanagement immer wichtiger wurde, eine bessere Unterstützung der parallelen und gleichzeitigen Entwicklung immer dringender benötigt wurde und bessere Erkenntnisse und eine bessere Sichtbarkeit der Entwicklungsänderungen unerlässlich waren.

Herausforderung

Je größer das Geschäft von SPTS wurde, desto größer wurde auch die Softwareentwicklung, die die Produktlinie des Unternehmens begleitete. Dabei fand ein Wandel von einer hauptsächlich linearen Entwicklung hin zu hauptsächlich paralleler und gleichzeitiger Entwicklung statt. Als immer mehr Varianten und Kunden ins Spiel kamen, fiel es der Entwicklung zunehmend schwerer, die durch zahlreiche Verzweigungen verursachte Komplexität zu verwalten. Die Überwachung der zahlreichen Veränderungen auf und zwischen den Verzweigungen wurde immer zeitaufwendiger und fehleranfälliger.

Die Koordinierung und Überwachung der Entwicklungsänderungen in den verschiedenen Verzweigungen der Anwendungen von SPTS, die aus 10.000 oder mehr Dateien bestanden, wurde immer komplexer. Dies wirkte sich negativ auf die Qualität und Pünktlichkeit der Versionsbereitstellung aus. Die Entwickler verbrachten immer mehr Zeit damit, ihre Änderungen verzweigungsübergreifend zu überwachen und zu koordinieren. Dabei litten sie bereits bei gewöhnlichen Entwicklungsaktivitäten wie der Anwendung eines Codelabels oder dem Abrufen des korrekten Verzweigungsinhalts in einen Arbeitsbereich unter langsameren Reaktionszeiten.

SPTS machte sich auf die Suche nach einer alternativen Lösung, die diese Komplexität bewältigen und die Effizienz und Qualität der Entwicklungsversionen verbessern könnte. Ergänzend zum Einsatz moderner Entwicklungsverfahren strebte SPTS nach einer Lösung, die granulare Nachverfolgbarkeit und Sichtbarkeit sowohl einzelner Entwicklungsänderungen als auch der Änderungen der Verzweigung selber bieten würde. Neben dem Wunsch nach einer möglichst geringen Komplexität bei möglichst einfachen Entwicklungsaufgaben und -aktivitäten standen sowohl die Fähigkeit, den gesamten Verlauf aus PVCS zu bewahren, um die Auswirkungen auf die fortlaufende Entwicklung und Pflege der vorhandenen Anwendungsversionen zu minimieren, als auch die Sicherstellung, dass die Entwicklung schnellstmöglich so produktiv wie möglich sein würde, ganz oben auf der Liste der Motivationen.

Lösung

Das Implementierungsteam von SPTS erkannte den Nutzen, den es ihnen bringen würde, noch ein paar Wochen auf die in Kürze bevorstehende Veröffentlichung von Dimensions CM 14 zu warten, um dann alle innovativen neuen Funktionen nutzen zu können, einschließlich der vollständigen Unterstützung von Änderungssätzen, des virtuellen Änderungsgraphs, eines führenden Zusammenführungstools und einer integrierten Funktion für kollaborative Kollegen-Reviews.

Vor der Implementierung von Micro Focus Dimensions CM war die Statusüberwachung von Entwicklungsänderungen und der Inhalte der einzelnen Änderungen eine extrem ineffiziente Aufgabe. Gewöhnliche Entwicklungs- und Zusammenführungsvorgänge wurden immer zeitaufwendiger und fehleranfälliger, und eine verzweigungsübergreifende Identifizierung von geänderten Codezeilen stellte eine große Herausforderung dar. Die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen den Teammitgliedern war nicht mehr ausreichend, was zu bedeutenden menschlichen Eingriffen bei den Wiederherstellungsaktivitäten und einer schlechten Leistung führte.

Nachdem Dimensions CM 14 installiert und unter Bewahrung des gesamten Verlaufs über ein automatisiertes Migrationsprogramm befüllt worden war, konnten die Entwicklungsteams von SPTS schnell loslegen und vorhandene Anwendungsversionen pflegen und verbessern oder neue Anwendungsversionen entwickeln.

Ergebnisse

Mit einem visuellen und interaktiven Zeitstrahl der Entwicklungsänderungen verfügt SPTS jetzt über einen Echtzeit-Überblick über die Verzweigungen, Ströme, Stromabhängigkeiten und den Status und die Qualität der Entwicklungsänderungen jedes Stroms.

Die neue kollaborative Entwicklungsumgebung hat es SPTS ermöglicht, auf unnötige Komplexität in der parallelen und gleichzeitigen Entwicklung zu verzichten, und die täglichen Entwicklungsaufgaben und -aktivitäten erleichtert.

Die Softwarequalität ist stark verbessert, und dank der Nachverfolgbarkeit von Änderungen können aus den Änderungen und ihren Inhalten mehr Erkenntnisse gezogen werden. Dies trägt zu einer beträchtlichen Beschleunigung der Zusammenführungen und dem Erstellen einer Baseline für Versionen bei.

Nach der erfolgreichen Bereitstellung von Dimensions CM plant SPTS nun die Migration seiner Subversion-Entwicklungsteams auf Dimensions CM, die es ermöglicht, die SCM-Funktion zu zentralisieren und alle Anwendungscodezeilen zum Gewinnen umfassenderer Erkenntnisse zu nutzen; um eine bessere Sichtbarkeit zu erhalten und die Produktivität und Leistung der Entwickler zu verbessern.